Das Privatinstitut für Zerordnung und soziale Praxis – IZSP mit Sitz in Köln versteht sich als künstlerisch forschendes Entwicklungsinstitut für soziale Gestaltungsräume. Im Zentrum steht die Frage, wie künstlerische Interaktionsformen dazu beitragen können, gesellschaftliches Miteinander neu erfahrbar zu machen – insbesondere über die Grenzen gewohnter Filterbubbles, Milieus und Kommunikationsräume hinweg.
Ausgehend von Dynamiken der Anerkennung, Artikulation und Reflexion entwickelt das IZSP praxisnahe Formate, in denen Begegnung, Wahrnehmung und Austausch experimentell erprobt werden. Forschung wird dabei nicht primär als distanzierte wissenschaftliche Analyse verstanden, sondern als in künstlerische Praxis eingebundene Praxisforschung: Das Institut untersucht soziale Realität, indem es Situationen, Handlungsräume und Formen des Zusammenkommens aktiv mitgestaltet.
Seine Arbeit verbindet ästhetische Verfahren mit sozialer Praxis und eröffnet Resonanzräume, in denen Differenz nicht nur thematisiert, sondern gemeinsam verhandelt und gestaltet werden kann.
Elektrische Leiter@un-label, Köln
Zentraler Untersuchungsgegenstand sind Möglichkeiten ästhetischen Erlebens in der Gruppe und die Bedingungen von Partizipation in künstlerischen Räumen. Hierbei kann es sich um technische Möglichkeiten handeln, um die Gestaltung des sozialen Arrangements oder um die Aushandlung dessen, wo überhaupt ästhetisches Erleben beginnt, wer das entscheiden darf, wie man sich selbst darin fühlt und einfindet und wie man mit dem Raum, dem Klang und den Anderen in Resonanz tritt.


Beteiligte und assoziierte Künstler:innen (past and present):
Jeandado, Roman Jungblut, Vita Zuiderwjik, Ulrich Weiß, Linda Weidmann, Burgund t Brandt, Akiko Ahrendt, Jakob Weiß (†), Arian Stockhausen, Markus Neuheuser, Dirk Räke, Jens Schulze, Jacques Wolgast, Endless Fun, Waltraud Blischke, Martin Schmitz, Fred Buse, Ludwig Zibell, Echo Ho, Nikolai Becker, Matthew McDonald Bates, Tuula Simon, Frederik Fog Bruun, Jan Philip, Britta Tekotte, Jens-Uwe Beyer, Sebastian Bathe, Laure Boer
